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Hier werden wichtige Hinweise auf Tagungen zu themennahen Forschungsgebieten und natürlich zu Mitgliederversammlungen vorzufinden sein. Außerdem ist beabsichtigt, aktuelle Hinweise auf Großschadensereignisse im wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs zu veröffentlichen.

In Kürze werden wir auf dieser Seite themennahe Personalbibliographien der Mitglieder veröffentlichen.

 

Aktuell 06.07.2010

Bitte bereits vormerken: Kongress im Juni 2011 in Berlin

"Indirekte Traumatisierung im Kontext professionellen Handelns - Anforderungen an Ausbildung, Berufspraxis und Supervision" am 17./18.06.2011 in der Urania, Berlin. Weitere Informationen unter www.indirekte-traumatisierung.de

 

Aktuell: 08.02.2010

Begründerin der Themenzentrierten Interaktion (TZI) verstorben

Die Psychoanalytikerin Dr. h.c. Ruth C. Cohn ist am 30. Januar in Düsseldorf im 98. Lebensjahr gestorben. Ruth Cohn, in Berlin aufgewachsen, studierte Nationalökonomie und Psychologie an der Universität Heidelberg und der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin und ist als deutsche Jüdin 1933 emigriert. In den USA wurde sie mit ihrem pädagogisch-therapeutischen Konzept der TZI zur Mitbegründerin der Humanistischen Psychologie. Ihre Arbeit hat bereits früh auch Eingang in pädagogisches und therapeutisches Handeln gefunden und die Themenzentrierte Interaktion wurde an vielen pädagogischen und therapeutischen Ausbildungsstätten erfolgreich eingesetzt.

 

Aktuell: 01.03.2010

Presseerklärung zum Erdbeben in Chile in unserer Rubrik "Presse"

 

Aktuell: 13.04.2010

Die Psychologin Alice Miller starb im Alter von 87 Jahren.

Selbstgemaltes Bild, Sammlung Schubbe

Bild: A.Miller, Sammlung Schubbe

 

Umgeben von selbst gemalten Bildern, auch solchen über ihre Kindheit, starb die Kindheitsforscherin und Schriftstellerin Alice Miller im Alter von 87 Jahren. Ihre letzten Bücher hatte sie in ihr Diktiergerät gesprochen, während sie durch die Olivenhaine in der Nähe ihres Hauses bei Saint-Rémy-de-Provence wanderte.

Ihre konsequente Suche nach den Ursachen der Gewalt war Vorläufer und Wegbereiter der modernen Gewaltforschung und Traumatherapie. Zu den bekanntesten Werken der 1923 in Polen geborenen Alice Miller gehört das Buch "Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst". Eine ihrer provokantesten Thesen lautet: "In jedem Gewalttäter steckt ausnahmslos ein einst schwer gedemütigtes Kind, das nur dank der absoluten Verleugnung seiner Gefühle der totalen Ohnmacht überlebt hat."

Damit grenzte sich Miller deutlich von der Psychoanalyse ab, die sie als "System zur Unterdrückung der Wahrheit" kritisierte, da diese aus ihrer Sicht in alter Tradition das Kind beschuldigt und die Eltern schont. Zuletzt erschien von ihr "Dein gerettetes Leben", das 2008 veröffentlicht wurde und in dem sie für eine liebevolle und gewaltfreie Kindeserziehung plädierte. Mehr unter: www.alice-miller.com