Während in anderen Therapieformen das gesprochene Wort im Mittelpunkt des Interesses steht, geht es bei der Tanztherapie um die Sprache des Körpers, genauer gesagt um das Erfahren der eigenen Vorlieben und Fähigkeiten. Dadurch wird das Selbstbewusstsein gestärkt; Probleme und Schwierigkeiten werden deutlicher spürbar, erlebbar und dadurch veränderbar. Einer Erweiterung des individuellen Bewegungsrepertoires folgt immer auch eine Vergrößerung des psychischen Spielraums.

Ziel der Tanztherapie ist die Integration von Körper, Geist und Psyche. Besonders sinnvoll erscheint der Einsatz von Tanztherapie bei Beschwerden, die sich über körperliche Symptome äußern (z.B. bei Essstörungen und psychosomatischen Beschwerden).

Tanztherapie vertraut auf die Selbstheilungskräfte des Menschen. Sie lässt uns die Sprache unseres Körpers besser verstehen und gibt uns die Chance, unbewusste oder verdrängte Aspekte unserer Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Durch die Arbeit in der Tanztherapie kann es uns gelingen, eine Bewusstheit über unsere Bewegungen und den Bewegungsausdruck zu erlangen und so den Zusammenhang zwischen Körper und Gefühlen herzustellen.

Je nach Erfordernissen und Bedürfnissen ist eine Einzel- oder Gruppentherapie sinnvoll.